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Vorübergehend geschlossen

Dieser Blog ist vorübergehend geschlossen. Zur Zeit fehlt mir die Zeit, auch noch diesen Blog zu unterhalten. Derweil empfehle ich einen Blick in meinen anderen Blog oder in meinen Moblog.

Danke für das Verständnis.
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Zurück im Alltag

Alles hat bekanntlich ein Ende. So auch mein Urlaub. Wie es war, bzw. wie es wirklich ausgesehen hat, kann man auf meinem Moblog nachlesen, bzw. bei meinen Bildern nachschauen.

Es hat sich gelohnt, meine kleine Klausur. Drei pendente Projekte konnte ich voranbringen.

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Sommerzeit, Urlaubszeit

Endlich ist es soweit, heute Abend hebt mein Flieger in Zürich ab. Ich fahre, besser gesagt fliege, in den wohlverdienten zweiwöchigen Urlaub. Da es ein wirklicher Urlaub werden soll, verabschiede ich mich für diese Zeit aus der Kommunikationsgesellschaft. Zumindest was das Bloggen angeht. Einzig meinen Moblog werde ich ab und an mobil aufdatieren.

Wer wissen will, wohin es geht, dem sei soviel verraten: Es liegt an einem See, etwas abseits der Zivilisation und hat keinen Telefonanschluss (von anderem ganz zu schweigen). Und das Beste: es gehört mir.


So ungefähr sieht mein Urlaubsziel aus.
(moeller-hamburg.com)

Aber diese zwei Wochen werden gewissermassen auch als Klausur dienen, in der einige anstehende Projekte vorangetrieben werden. Ich werde zu gegebener Zeit informieren.

Meinen Lesern wünsche ich also eine ebenfalls erholsame Sommerzeit - Ihr werdet sicher anderswo ebenso fündig wie hier. So long, and thanks for all the fish!

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Bald ist es soweit: nationales Privat-TV, der zweite Akt


Bald nun ist es soweit, Anfang September wird mit 3+ der zweite Versuch, in der Schweiz nationales Privatfernsehen zu machen, starten. Grund genug für die aktuelle «Werbewoche» das Projekt genauer vorzustellen:
«Initiant und Geschäftsführer Dominik Kaiser kennt als ehemaliger Chef des Kölner Musiksenders Viva Plus und unabhängiger Produzent für das Schweizer Fernsehen das TV-Business. Zuvor war er Mitinhaber einer Trendagentur, publizierte Bücher über Jugendmarketing und war Vorstand im Verein Street Parade. Auch als Musik- und Filmproduzent («The Ring Thing») war er erfolgreich. Als Programmchef hat Kaiser den ehemaligen RTL-2-Programmleiter Torsten Prenter engagiert, der im hart umkämpften deutschen Markt mit sicherem Gespür für Publikumserfolge auf Reality-TV und Doku-Soaps wie «Frauentausch» setzte.

Schlanke Strukturen
Selbst herstellen wird 3+ seine Sendungen nicht. Sie werden von deutschen, aber auch von einheimischen Produktionsfirmen eingekauft. Vorgesehen ist die Zusammenarbeit etwa mit Constantin Entertainment, TresorTV oder Ufa, die entsprechendes Know-how aus Deutschland in die Schweiz mitbringen. Aber auch FaroTV, Ringier-TV und Endemol, die bereits in der Schweiz tätig sind, sollen zum Zug kommen. «Als TV-Sender kann man aus den besten Ideen und den interessantesten Budgets auswählen», sagt Kaiser. Die konsequente Auslagerung der Produktion minimiert das Risiko und hält Budgets und Strukturen schlank. 3+ will mit rund zwanzig fest angestellten Mitarbeitenden auskommen. Möglich macht das der Verzicht auf Information: Die News werden 60 Sekunden dauern, ergänzt mit einem 30-Sekunden-Wetter-Spot.»
Da bin ich ja mal gespannt. Aktuell im Sommerloch wird einem ja allerorts nur Konserven-TV geboten. Man kann sich also schon mal einstimmen auf den Sender. Ob es damit getan ist, um den (laut Kaiser) genügend grossen Werbemarkt im Land zu überzeugen, muss sich weisen. Aber ich wage eine Prognose: 3+ wird TV3 um - sagen wir mal - ein halbes Jahr überleben. Dixi. Aber auf mich hört keiner.
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Mobiles Netz in Deutschland

Das Interesse an mobiler Mediennutzung nimmt auch in Deutschland stark zu. Dies hat eine ARD/ZDF-Online Studie herausgefunden. Die repräsentative Umfrage bei 1'820 Erwachsenen ist zum Ergebnis gekommen, dass 34 Prozent der Onliner über die Möglichkeit via Laptop und Handy ins Netz zu gehen verfügen und 44 Prozent der Internet-Nutzer starkes Interesse am mobilen Fernsehen bekunden, wobei das Notebook vor dem Handy und dem PDA als bevorzugtes mobiles TV-Gerät gilt. Davon planen 16 Prozent den mobilen Empfang. (via » pressetext.ch)

Wie ich in meinem letzten Posting geschrieben haben, herrschen bei uns also tatsächlich (noch) keine japanischen Verhältnisse. Leider kann ich nicht sagen, ob die erwähnten 34 Prozent auch wirklich mobil im Netz unterwegs sind. Aber eines ist sicher: die neue Generation von mobilen Endgeräten, die sowohl über WLAN, UMTS, EDGE etc. überall online gehen kann, wird nicht nur das Onlineverhalten der Nutzer verändern, vielmehr wird sich, dank VoiP, wohl auch der Telefonmarkt radikal verändern. Wieso soll ich im Ausland zu einem (über-)teuerten Roamingtarif telefonieren, wenn ich über Skype und andere bequem zu sehr geringen Kosten und erst noch unter meiner angestammten Rufnummer erreichbar bin?
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Mobiles Internet überholt Heimnutzung

Zumindest in Japan:
«At the end of the year [2005] there were 69.2 million people using the Internet from mobile devices, compared to 66 million conventional PC users, the Ministry of Information and Communications' annual "Information and Communications in Japan" white paper said.

... Between the two user groups, mobile Internet users access the Internet more frequently. About 55 percent of these users log on at least once per day, compared to 44 percent of PC-based users.»
Bei uns wird das wohl noch eine Weile dauern - zumal der entsprechende flächendeckende Zugang noch fehlt. Ich freu mich jedenfalls auf diese Zukunft und evaluiere derzeit ein passendes Endgerät. Mobloggen tue ich ja schon. Und erst noch mit einfachsten Mitteln, nämlich mit meinem MIDP 2-Handy - also Java - über das Blogger-Widget von Bluepulse. (via » Digital World Tokyo)
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Springer, Web 2.0 und das Ende der Gatekeeper

Dr. Mathias Döpfner, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von Springer und studierter Musikwissenschafter, über neue und alte Medien:
«Die Zeitung ist ein horizontales Medium, es erweitert Informationen und führt den Leser», dagegen ist «das Internet ... ein vertikales Medium, es vertieft Informationen, und es bezieht den Nutzer interaktiv ein.»
Besser hätte ich es nicht formulieren können. Aber ich nenne das schlicht das «Ende der Gatekeeper». Die klassischen Medien werden immer mehr ihre Katalysator- und Meinungsbildungsfunktion einbüssen. Nich umsonst verlegen sich immer mehr Printprodukte auf eine Web first-Policy, d.h. aktuelle Meldungen erscheinen im Netz zuerst, in der Printausgabe folgen dann Hintergrundartikel. Springers «Welt» gehört nun auch dazu. Und just in diesem Zusammenhang hat sich Döpfner auch geäussert.

In einem auf Deutsch bei SPON erschienenen Essay äusserte sich Alan Rusbridger, Chefredakteur des «Guardian» auch wie folgt:
«Bloomberg, Blogger und die BBC

Natürlich gibt es eine gewisse Konkurrenz zwischen der Internet- und der Printausgabe des "Guardian". Aber man müsste schon blind sein, um zu denken, dies sei die einzige Konkurrenz, oder auch nur die wichtigste - wie man auch Scheuklappen tragen müsste, um zu meinen, wir würden heutzutage nur mit unseren Kollegen von den anspruchsvolleren britischen Zeitungen konkurrieren.

Wenn wir beschlossen hätten, die Meldung zum Tod von Sarkawi 24 Stunden lang zurückzuhalten, hätte wir damit nur erreicht, dass sich die Leser der "Guardian"-Internetseite Nachrichtenquellen zuwenden, die sich nicht an unzeitgemäße Terminregelungen halten. Diese Leser hätten sich bei Reuters, bei der BBC, bei Google News, Yahoo, MSNBC, der "New York Times" oder einer Heerschar anderer völlig verlässlicher Internetseiten - auch Blogseiten - informiert.

Ich vermute, wir werden aufgrund unserer Entscheidung einige Printleser verlieren; wahrscheinlich werden es aber kaum mehr sein als die, die wir (und alle anderen) ohnehin verlieren aufgrund einer sanften Abwanderung von Print- zu Internetmedien.

Heutzutage hat der "Guardian" in New York mehr Internetleser als in Birmingham. Weit mehr als sechs Millionen nordamerikanische Einzelleser können jetzt regelmäßig unsere Internetseite abrufen - oft gleich am Morgen Ortszeit. Diese Leute wollen die aktuellen Meldungen lesen, nicht bis zum nächsten Tag vertröstet werden. Was für Auslandsmeldungen gilt, ist bei Finanzmeldungen erst recht der Fall.»
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Sinus-Milieus und ihre ICT-Affinität


Die Sinus-Kartoffel für Deutschland (sinus-sociovision.de)

Bekanntlich neigen Marketers gerne zur Marktsegmentation. Eines der bekanntesten Modelle sind wohl die Sinus-Milieus. In der aktuellen Ausgabe des «planung & analyse» nun findet sich ein Beitrag (von Sinus-Sociovisionären), der die verschiedenen Sinus-Milieus in Beziehung setzt zum jeweiligen Umgang mit ICT-Mitteln. Kurz zusammengefasst:

  • Konservative: verstehen sich als "Briefeschreiber" und "Bücherleser"
  • Traditionsverwurzelte: verweigern Neues (v.a. die DDR-Nostalgischen)
  • Bürgerliche Mitte, Konsum-Materialisten und Hedonisten bilden die sog. Kommunikationskonsumenten: sie benützen ICT hauptsächlich zur Unterhaltung
  • Postmaterielle, Moderne Performer und Experimentalisten bilden die Kommunikationselite: beruflich bedingt verfügen sie über eine hohe Affinität zu ICT; passen sich den schnellen Innovationszyklen problemlos an
Dabei ist der Moderne Performer «der Sieger der digitalen Revolution». Trendsetter, erfolgs- und leistungsorientiert, immer auf der Höhe der Technik.

Aha. Lag nicht der letzten Ausgabe ein Booklet mit dem Titel «Optimale Positionierung. Warum Marktsegmentationen meistens falsch sind» bei? Ich zitiere: «Und hüten Sie sich vor zu einfachen Lösungen, die der Komplexität der heutigen Märkte nicht mehr gerecht werden.» Anyway. Ohne Segmente kämen ja die Controller gar nicht mehr mit...
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Diplomarbeit über Blogs

Im Forum der openBC-Gruppe "Business Weblogs" stand kürzlich die folgende Bitte, der ich gerne nachkomme:
«Im Rahmen meiner Diplomarbeit am Lehrstuhl Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München führe ich eine Befragung unter Weblog-Lesern zum Thema „Der Einfluss von Qualität auf die Glaubwürdigkeit von Weblogs“ durch.

Die Weblog-Leser sollen dabei ein bestimmtes Weblog auf unterschiedliche Qualitäts- und Glaubwürdigkeitskriterien bewerten. Anschließend soll anhand einer Regressionasanalyse herausgefunden werden welchen Einfluss bestimmte Qualitätskriterien auf bestimmte Glaubwürdigkeitskriterien haben.

Um diese Umfrage durchführen zu können benötige ich viele Weblog-Autoren, die bereit sind, einen Link zu meiner Umfrage auf ihrem Weblog zu veröffentlichen. Sie würden mich sehr unterstützen, wenn Sie innerhalb der nächsten Tage folgenden Link zu meinem Fragebogen auf Ihr Weblog setzen, da ich auf eine rege Teilnahme angewiesen bin, um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen.»
Hier ist also der Link zur Umfrage. Nicht vergessen, das Wortgefecht anzugeben. Ich werde dann nach Abschluss der Umfrage (15. Juli) weiter über die Diplomarbeit berichten, zumal allen teilnehmenden Blogs ein Exemplar der Arbeit zugesichert wird.
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Geld verdienen mit Blogs und Co.

Immer häufiger wagen Weblog-Autoren den Schritt in den professionellen Journalismus und Finanziers scheinen nicht abgeneigt, das nötige Geld zur Verfügung zu stellen. Die Geldgeber setzen offenbar auf das Medium Blogs. Diese entwickeln sich immer mehr in Richtung qualitativen Journalismus. Besonders der geringe Kapitalaufwand und die grossen Expansionsmöglichkeiten machen das neue Medium attraktiv für Investoren. Vor allem verglichen mit der Neugründung von Magazinen bieten Weblogs eindeutige Vorteile.

Einige professionelle Journalisten, die bisher ihre Weblogs nur nebenbei betrieben, kündigen nun sogar ihre Jobs um sich voll auf das Blog-Business zu konzentrieren. Dabei werden von den Blogs oft sehr spezialisierte Themenbereiche abgedeckt, wie beispielsweise Entwicklungen am Breitband-Markt oder betrügerische Machenschaften von Unternehmen.

Weblogs erleben zwar auch im deutschsprachigen Raum einen Aufschwung, doch hier es gibt bei diesem Thema etwas mehr Zurückhaltung als in den USA. Momentan zeigt die hiesige Wirtschaft leider noch kein besonderes Investitions-Interesse an Blogs, die Bedeutung für den PR-Bereich hat man allerdings schon erkannt.

Für alle, die nicht gerade mit der grossen Kelle anrühren wollen (oder können), hat der Blog Digitaler Film schon mal mögliche Geschäftsmodelle für Vlogs zusammengestellt. Einige dieser Vorschläge sind auch auf Blogs und Podcasts anwendbar:

  • Syndikation
  • Sponsoring
  • Productplacement
  • Werbung (ach nein?)
  • Pre- und Postroll Werbeclips
  • Abo und Verkauf der Episoden
Ach ja, Amanda verlässt (oder muss verlassen?) Rocketboom...
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