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Clash of Realities - Nachlese

Vom 22. bis 24. März fand an der FH Köln die 1. International Computer Game Conference Cologne unter dem Titel «Clash of Realities. Computerspiele und soziale Wirklichkeit» statt. Dazu findet man hier eine Nachlese.
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AZ: Ein bisschen Bürgerjournalismus

Die Aargauer Zeitung macht ein bisschen auf Bürgerjournalismus:
«Leser schicken der AZ ihre Sport Schnappschüsse. Hier sehen sie alle Bilder. Jeweils am Dienstag wird das beste Sportbild auf der Seite mit den Aargauer Sportresultaten in der Aargauer Zeitung veröffentlicht.»
Die Bilder können hier betrachtet werden.
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Handy-TV kommt nach Europa

Die finnische Regierung hat Digita, dem grössten Anbieter von Fernseh- und Radio-Diensten im Lande, die Lizenz für einen Handy-TV-Sender zugesprochen. Finnland wird damit das erste Land in Europa sein, das ein kommerzielles Handy-TV-Netzwerk etabliert.

Noch in diesem Jahr will Digita zusammen mit mehreren Partnern mit kommerziellen Programmen, Spielen und interaktiven Anwendungen starten. Gesendet wird über DVB-H, einen der beiden Übertragungsstandards für das Unterwegs-Fernsehen.

In einem ersten Schritt soll das mobile Fernsehprogramm in der Region um Helsinki und in den Städten Turku, Tampere and Oulu ausgestrahlt werden. Das Netwerk will damit 29 Prozent der finnischen Bevölkerung bis Ende 2006 erreichen. Pläne zur Ausweitung der Sendebereiche bestehen bereits, aktuell verhandelt Digita mit möglichen Netzbetreibern.

Digita nahm 2005 bereits an einem Pilotprojekt teil, in dem die Attraktivität mobiler Fernsehsendungen gestestet wurde. Die Ergebnisse seien positiv gewesen, so der Diensteanbieter: Die Konsumenten seien nicht nur an den Inhalten interessiert gewesen, sondern auch willig, dafür zu bezahlen. (via » teltarif.de, Yvonne Göpfert)
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Medienglossar

Keine Ahnung, wie sich der Vertrauensbereich definieren lässt, was Affinitätsindex bedeutet, was der weiteste Nutzerkreis oder die Reichweite LpA ist? Wer möchte gerne kurz und prägnant nachlesen, um welche Studien es sich bei der MA Leader, der MACH Basic oder der MA Net handelt oder welche Daten die Statistik Net Audit beinhaltet? Erklärungen zu solchen Begriffen aus den Bereichen Medien, Mediaplanung und Medienforschung finden sich auf der Homepage der AG für Werbemedienforschung (WEMF).

Der Glossar wurde erweitert und überarbeitet. Er bietet jetzt über 150 Einträge und ist sowohl auf Deutsch wie auch auf Französisch einsehbar. Weiter finden sich in einer Tabelle die in den WEMF-Studien und -Statistiken am häufigsten verwendeten Abkürzungen. Ebenfalls nach dem Alphabet geordnet und mit den jeweiligen Bedeutungen versehen, bieten diese Abkürzungen dem Benutzer einen kompakten Überblick. Empfehlenswert. (via » persoenlich.com)
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1. Swiss Blog Awards 05.05.06 - Nominationsphase

Die hier schon vorgestellten «Swiss Blog Awards» vom 05.05. in Biel sind ab sofort in der Nominationsphase. Unter nominations2006.swissblogawards.ch kann zwischen dem 23. März und dem 23. April jedermann und jedefrau die eigenen Favoriten für eine Auszeichnung vorschlagen. Nominiert werden können Weblogs mit einem direkten Bezug zur Schweiz. Die definitiven Entscheide werden am 5. Mai an einer Veranstaltung in Biel gefällt.
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EuroBlog 2006

Am 17.03. fand in Stuttgart die Präsentation der ersten Resultate der Studie EuroBlog 2006 statt. Ziel der europäischen Studie ist es, herauszufinden, welche Kommunikationsprofis zu welchem Zweck Weblogs einsetzen. Unterstützt wurde die Online-Umfrage von der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) und fand im November/Dezember des letzten Jahres statt.

Das Summary der Schlüsselresultate kann » hier heruntergeladen werden (PDF, 176 KB, englisch) und » hier die ganze Medienmitteilung auf Deutsch. Alle Präsentationen des Symposiums finden sich » hier.


(Quelle: EuroBlog 2006)

Die in meinen Augen interessanteste Präsentation trägt den Titel New Communicators and Gatekeepers Bloggers as Trendsetters: A survey in Germany, Austria and Switzerland (PDF, 0.2 MB, englisch) und wurde von Dr. Jan Schmidt von der Universität Bamberg verfasst.


(Quelle: EuroBlog 2006)
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Klaus fabuliert

Klaus J. Stöhlker - auch er muss nicht mehr explizit vorgestellt werden -, umtriebiger PR-Berater aus Zürich und ehemaliger Hans-Dampf-in-allen-Gassen, gehört auch zu den Bloggern. Als solcher wollte er es sich nicht nehmen lassen, die klaren Worte des Frank B. zu kommentieren:
«Du bist ein romantischer Werbekrieger aus der Zeit vor dem Maschinengewehr, als die Soldaten noch bunte Röcke trugen. Heute leben wir in der “Zeit der Maschinengewehre”, wo individuelle Leidenschaft, mag sie noch so schön sein, den Tod bringt oder den Untergang der Firma. Du bist ein Romantiker, ich habe es immer schon geahnt, lieber Frank.»
Schütze Klaus, als umtriebiger Berater, der «an jeder Hundsverlochete» auftaucht (Kurt W. Zimmermann im NZZ Folio), solltest Du doch wissen, dass Leidenschaft dazugehört?
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Frank spricht Klartext

Frank Baumann, der zumindest in der Schweiz wohl nicht mehr explizit vorgestellt werden muss, redete in einem Interview mit der Zeitschrift TV-Star einmal mehr Klartext:
«Ich mache weniger Werbung. Heute werden sie [die Werbeagenturen, d. Verf.] von geschliffenen HSG-Klugscheissern geleitet, die aufgrund von Marktforschungsanalysen stromlinienförmige Wischiwaschi-Werbekampagnen verlangen.»
Dem bleibt nicht mehr viel beizufügen... Ach ja: «Prominente geniessen in Deutschland unter den Verbrauchern wenig Vertrauen als Werbeträger, wie eine aktuelle Studie von Reader's Digest zeigt. Obwohl immer mehr Unternehmen bekannte Schauspieler, Fernseh-Stars oder Sportler zu Werbezwecken einsetzen, gehen Konsumenten eher selten den Empfehlungen der Promis nach.» (via » persoenlich.com) Hinter diese Studie muss man allerdings in meinen Augen - ich kenne sie etwas detaillierter - ein Fragezeichen setzen. Das Fragebogendesign der Fragen nach den Vertrauenskriterien ist, in den Worten Baumanns, etwas sehr «wischiwaschi».
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BRANDING - Marken, Zeichen, Labels

Am vergangenen Mittwoch, 15. März besuchte ich die Vernissage der Ausstellung «Branding - Marken, Zeichen, Labels» der Kunstsammlung der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft an deren Direktionssitz in Bern. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Leiter Marketing & Services des Versicherers sprach Anne Keller Dubach, Head Brand Communications & Public Affairs der Swiss Re, einige sehr interessante Worte zum Thema Brand und Branding. Anschliessend führte die Kuratorin der Sammlung durch die Ausstellung und liess es sich nicht nehmen, einige Ausführungen zum Thema Corporate Collecting anzuhängen.

Die Ausstellung zeigt Werke von Kunstschaffenden, die sich «Strategien des Marketings aneignen» und so an der «Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kunst» ungewohnte Einsichten versprechen (so die Einladung zur Veranstaltung). Es sind in der Tat einige interessante Werke darunter, so z.B. die Arbeiten von Daniele Buetti, die sich auf eine eindrückliche Weise auch mit der Herkunft des Begriffs Branding - der Brandmarke von Vieh - auseinandersetzen:


Daniele Buetti, Prada 29 (mobikunst.ch)

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Mai zu sehen. So auch während der Berner Museumsnacht am 24. März.
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«Medien werden zu Fast-Food» - Internet stellt die alte Elite vor neue Herausforderungen

Der nicht unbestrittene Medien-Mogul Rupert Murdoch skizzierte jüngst anlässlich seines 75. Geburtstags das Ende der Medien-Riesen, da durch das Internet die mediale Macht in die Hände der Nutzer gelegt werde. Er glaubt an ein «zweites Zeitalter der Entdeckungen», denn die Technologie würde sich rasend schnell entwickeln: «Die Technologie wird uns auf eine Reise mitnehmen, die nur von unserer Kreativität, unserem Vertrauen und Mut begrenzt wird», erklärte der Jubilar vor Vertretern der Medienindustrie, Familie und Freunden in London.

Mit einem Blick auf die digitale Zukunft prophezeite Murdoch, dass die «Medien zu Fast-Food werden», denn mit Handys und ähnlichen mobilen Lösungen können Konsumenten orts- und zeitunabhängig Nachrichten sehen oder in Online-Shops einkaufen. «Eine neue Kosumenten-Generation ist herangewachsen, die Medieninhalte abruft, wann, wo und wie sie will», erklärte Murdoch.

Enthusiastisch äusserte sich der News Corp.-Vorstand über das «goldene Informationszeitalter», das einen grossen Schatz an Wissen birgt. Dennoch forderte er die Medien-Imperien des 20. Jahrhunderts auf, sich an die neuen Herausforderungen anzupassen. Obwohl Murdoch glaubt, dass traditionelle Zeitungen nicht untergehen werden, sieht er deren Koexistenz mit anderen Kanälen, mit denen das Publikum erreicht wird. «Grossartiger Journalismus wird immer Leser anziehen», betonte er und erklärte, dass Texte, Bilder und Grafiken besonders ansprechend gestaltet werden müssen. «Sie müssen das Gehirn füttern und das Herz bewegen», liess er verlauten. Dementsprechend hat die News Corp. jetzt nahezu eine Mrd. Dollar in Internetprojekte investiert (via » pressetext.ch).

Nachtrag vom 19.03.: Die News Corp. hat im letzten Jahr für 580 Mio. US-Dollar auch die Online-Community MySpace.com gekauft. Diese Community soll nun offenbar mit dem Murdoch'schen Boulevardblatt «Sun» verschmolzen werden. Vielleicht tut sich da ein neues Experiment der Verbindung von Print- und Online-Medien auf? Wir werden sehen.
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