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Bürgerjournalismus: Jetzt doch noch?


Doch ein Lichtblick? (readers-edition.de)

Kürzlich habe ich reporter.co.za, ein Bürgerjournalismus-Projekt aus Südafrika, vorgestellt und mich darüber verwundert, dass es im deutschsprachigen Raum (noch) nichts vergleichbares gäbe. Und siehe da, die Netzeitung startet ein solches Projekt: «Readers Edition». Bislang gibt es noch nicht viel zu sehen, man kann sich nur per E-Mail anmelden. Die Seite befindet sich noch im Alpha-Status. Wie es scheint, will die Netzeitung auch in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehmen. Zeit dazu ist es.

Wie onlinejournalismus.de allerdings berichtet, werden wohl die Autoren nicht entlöhnt werden. Leider, denn m.E. gehört eine Entlöhnung zwingend zum Konzept des citizen journalism - alles andere ist Bloggen auf einer anderen Plattform.
Wenn ich nämlich die Aussage von Philip Graf Dönhoff, dem Herausgeber der Netzeitung, richtig interpretiere, dann soll das neue Projekt 'nur' eine 'Spielwiese' für angehende Journalisten sein:
«Vor allem junge Journalisten und Journalistenschüler sollten dort die Möglichkeit erhalten, zu schreiben. Honorare zahle die «Netzeitung» für diese Beiträge allerdings nicht, sagte Dönhoff.»
Schade, eigentlich. Aber wir wollen geduldig abwarten.
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EpiBlog.de @ 16.05.2006 10:51 CEST (Trackback)
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