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Podcasts über (Corporate) Blogs u.a.

Am 16./17. Mai findet in Hamburg die «2. Ethority Konferenz» in Hamburg statt. Themen der Konferenz sind Reputation Management und Word-of-Mouth-Marketing. Im Vorfeld zur Konferenz wurden einige interessante Podcasts zu verschiedenen Themenfeldern wie Corporate Blogs,  Blog-Monitoring oder Consumer Generated Media veröffentlicht. Reinhören lohnt sich.
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Kostenlose eBooks

Beim Anbieter beam-ebooks sind vier interessante eBooks zum kostenlosen Download bereitgestellt. Zum einen ist es «Die heimliche Medienrevolution. Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern.» von Erik Möller, welches im Heise-Verlag erschienen ist. Das Buch ist hier im PDF-Format erhältlich.

Ausserdem haben die Leute von directmarketing-support.ch drei Lexika erstellt, die im Mobipocket-Format vorliegen (zum Lesen muss der kostenlose Mobipocket-Reader installiert werden, der auch mobile Geräte unterstützt):

Alles lesenswerte eBooks. Ein Blick lohnt sich.
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Neues vom IKMB

Ich hatte es ja schon angetönt - diese Meldung lief heute über den Kleinreport:
Nachdem Institutsleiter Blum in seinem Jahresbericht Alarm geschlagen und von drohenden Entlassungen per 1. August geschrieben hatte, nahm er diese Aussage jetzt etwas zurück: «Das ist nicht das Problem», sagte er. Vielmehr stehe er vor der Aufgabe, «dass die Umstellung des Studiengangs erst nach einigen Jahren zu einem deutlichen Rückgang der Studierendenzahl führt. In dieser Übergangszeit haben wir bei reduzierten Personalmitteln weiterhin eine grosse Belastung», brachte er das Thema auf den Punkt.

Neben Sparmassnahmen ist für Roger Blum auch das Thema mehr Einnahmen pendent. «Wir haben bereits unseren Förderverein, der uns stark unterstützt», hob er hervor. «Wir haben auch bereits einige Sponsoren, die immer wieder Lehraufträge finanzieren. Sie stammen alle aus dem Medienbereich. Diesen Kreis möchte ich erweitern.»

Längerfristig sieht es aber im Moment eher danach aus, als ob die Universität Fribourg den Medienbereich fördern wolle, wogegen die Universitätsleitung in Bern den umgekehrten Weg einschlägt. Medienprofessor Blum versucht deshalb, zusammen mit Fribourg zu retten, was noch zu retten ist: «Falls der Ausbau in Fribourg weiter geht, ist dort ein eigener Masterstudiengang des Fachs geplant, an dem sich das Institut in Bern mit einem Modul beteiligen will», sagte er zum Klein Report.
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Das IKMB vor dem Aus?

Die Nachricht traf mich als Ehemaligen des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern (IKMB) und Mitglied des Fördervereins doch etwas persönlich. Steht das Institut vor dem Aus? Der Grund für diese Situation: Die Universitätsleitung hat den Ausbau des Instituts von Professor Roger Blum verweigert, was dieser als «Marginalisierung» kritisierte. Zu recht, in meinen Augen. Immerhin geht es um über 700 Studierende. «Wenn wir nicht zusätzliche Mittel erhalten, können wir die Mitarbeitenden nur bis zum 1. August beschäftigen», schlug Blum im IKBM-Jahresbericht Alarm, der letzte Woche erschienen ist. Weiter schrieb er: «Das motiviert nicht, sondern drückt auf die Stimmung. Das macht die Betreuung der nach wie vor über 700 Studierenden schwierig. Und das gibt keinerlei Erwartungssicherheit, die nötig wäre, um längerfristige Projekte anzupacken.»

Gut, wie ich Roger Blum kenne, wird er noch das eine oder andere As im Ärmel haben. Aber ob es auch dieses Mal wieder reicht, um die Kurve zu kriegen? Ich hoffe es. Die stiefmütterliche Behandlung durch die Unileitung ist ja nicht neu.
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PR-Branche: Erholung nach anhaltender Stagnation

Die Schweizer PR-Branche blickt so optimistisch in die Zukunft wie schon lange nicht mehr: Über die Hälfte der führenden PR-Schaffenden rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Kommunikationsbudgets um bis zu zehn Prozent. Auch wird ein teilweise deutlicher Anstieg der Löhne für die qualifizierten PR-Schaffenden prognostiziert. Dies geht aus der Branchenumfrage 2006 des Berufsregisters der Schweizerischen PR-Gesellschaft SPRG hervor. Mehr zur Umfrage hier. (via » persoenlich.com)
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Medienglossar

Keine Ahnung, wie sich der Vertrauensbereich definieren lässt, was Affinitätsindex bedeutet, was der weiteste Nutzerkreis oder die Reichweite LpA ist? Wer möchte gerne kurz und prägnant nachlesen, um welche Studien es sich bei der MA Leader, der MACH Basic oder der MA Net handelt oder welche Daten die Statistik Net Audit beinhaltet? Erklärungen zu solchen Begriffen aus den Bereichen Medien, Mediaplanung und Medienforschung finden sich auf der Homepage der AG für Werbemedienforschung (WEMF).

Der Glossar wurde erweitert und überarbeitet. Er bietet jetzt über 150 Einträge und ist sowohl auf Deutsch wie auch auf Französisch einsehbar. Weiter finden sich in einer Tabelle die in den WEMF-Studien und -Statistiken am häufigsten verwendeten Abkürzungen. Ebenfalls nach dem Alphabet geordnet und mit den jeweiligen Bedeutungen versehen, bieten diese Abkürzungen dem Benutzer einen kompakten Überblick. Empfehlenswert. (via » persoenlich.com)
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EuroBlog 2006

Am 17.03. fand in Stuttgart die Präsentation der ersten Resultate der Studie EuroBlog 2006 statt. Ziel der europäischen Studie ist es, herauszufinden, welche Kommunikationsprofis zu welchem Zweck Weblogs einsetzen. Unterstützt wurde die Online-Umfrage von der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) und fand im November/Dezember des letzten Jahres statt.

Das Summary der Schlüsselresultate kann » hier heruntergeladen werden (PDF, 176 KB, englisch) und » hier die ganze Medienmitteilung auf Deutsch. Alle Präsentationen des Symposiums finden sich » hier.


(Quelle: EuroBlog 2006)

Die in meinen Augen interessanteste Präsentation trägt den Titel New Communicators and Gatekeepers Bloggers as Trendsetters: A survey in Germany, Austria and Switzerland (PDF, 0.2 MB, englisch) und wurde von Dr. Jan Schmidt von der Universität Bamberg verfasst.


(Quelle: EuroBlog 2006)
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BRANDING - Marken, Zeichen, Labels

Am vergangenen Mittwoch, 15. März besuchte ich die Vernissage der Ausstellung «Branding - Marken, Zeichen, Labels» der Kunstsammlung der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft an deren Direktionssitz in Bern. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Leiter Marketing & Services des Versicherers sprach Anne Keller Dubach, Head Brand Communications & Public Affairs der Swiss Re, einige sehr interessante Worte zum Thema Brand und Branding. Anschliessend führte die Kuratorin der Sammlung durch die Ausstellung und liess es sich nicht nehmen, einige Ausführungen zum Thema Corporate Collecting anzuhängen.

Die Ausstellung zeigt Werke von Kunstschaffenden, die sich «Strategien des Marketings aneignen» und so an der «Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kunst» ungewohnte Einsichten versprechen (so die Einladung zur Veranstaltung). Es sind in der Tat einige interessante Werke darunter, so z.B. die Arbeiten von Daniele Buetti, die sich auf eine eindrückliche Weise auch mit der Herkunft des Begriffs Branding - der Brandmarke von Vieh - auseinandersetzen:


Daniele Buetti, Prada 29 (mobikunst.ch)

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Mai zu sehen. So auch während der Berner Museumsnacht am 24. März.
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Wie man es (nicht) machen sollte

Am vergangenen Mittwoch habe ich im Allegro Grand Casino Bern einen Informationsabend des SPRI besucht. Man will schliesslich informiert sein über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Branche. Aber so wirklich glücklich wurde ich an diesem Abend nicht. Nach einem heiteren Einstieg durch Alex Josty, dem Präsidenten der BPRG, ging es los mit - gelinde gesagt - Plattitüden und Allgemeinplätzen. Man mag einwenden, dass die Vorstellung von Ausblidungsgängen eine durch und durch trockene Materie ist. Alles richtig, aber die Einführung (hätte es ein Impulsreferat sein sollen?) durch Daniel Eckmann, seines Zeichens stv. Generaldirektor der SRG SSR idée suisse, war nicht so berauschend: Dass man in der Branche «Träume verkaufen» und dabei «Emotionen bewirtschaften» soll, dürfte allgemein bekannt sein. Auch das dabei auftretende Spannungsfeld «erfolgreiche Kommunikation» vs. «Manipulation» ist wohl Allgemeingut. Aber ja, Eckmann ist ja auch Stiftungsrat des SPRI.

Die undankbare Aufgabe der Vorstellung der Angebote übernahm anschliessend Christoph Ottiger, Direktor a.i. des SPRI. Abgesehen davon, dass der Beamer zuerst nicht so wollte wie der Direktor - unter uns Pfarrerstöchter und VJ-Laien: Die Vorstellung eines Video-Workshops mit einem absolut schlecht gemachten, weil amateurhaften Video ist der Sache nicht gerade dienlich... Gut fand im Anschluss an den Infoabend noch ein kleines Apéro mit durchaus kompetenten Lehrpersonen statt.
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Global Player beherrschen Nachrichten im Netz

Die grossen internationalen Konzerne beherrschen die Berichterstattung in den deutschen Online-Medien. Nach der Ermittlung der «best brands 2006» hat der Informationsdienst Agent25 für das Medienhandbuch die Top-10 Produktmarken des Rankings in den Web-Nachrichten untersucht. Dabei ging Siemens mit knapp 8.000 Nennungen als klarer Sieger hervor. Platz zwei sicherte sich der Elektronikriese Sony, gefolgt von Sportartikelhersteller Adidas auf dem dritten Rang.

«Wir beobachten ständig rund 3.000 Online-Medien. In diesem Fall haben wir unsere Suche genau mit den Top-10 der best brands im selben Beobachtungszeitraum abgestimmt», erklärte Andrea Kimpflinger, Country Manager bei Agent25. Nach den besten drei schaffte es Canon vor deutsche Marken wie Lego, Nivea und Miele. Der Gewinner des Markenrankings Tchibo blieb bei den Online-Medien allerdings bescheiden im Hintergrund und belegte nur Platz sieben. Die letzten Ränge gingen an die Sektmarke Freixenet und den Wäschehersteller Schiesser.

Auf welche Faktoren das Ergebnis in den Online-Nachrichten konkret zurückzuführen ist, sei schwer einschätzbar, so Kimpflinger. Die Untersuchung sei mittels spezieller Software durchgeführt worden, die die Nennungen der Begriffe zählt, aber nicht interpretiert. Insgesamt zeigte sich, dass grosse Konzerne auch in den Online-Medien am meisten Aufmerksamkeit erlangen. Marken wie Tchibo haben zwar bei den Kunden Erfolg, werden jedoch in den Online-News weniger berücksichtigt (via » pressetext.ch).


Quelle: Agent25 (pressetext.ch)
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