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Neues vom IKMB

Ich hatte es ja schon angetönt - diese Meldung lief heute über den Kleinreport:
Nachdem Institutsleiter Blum in seinem Jahresbericht Alarm geschlagen und von drohenden Entlassungen per 1. August geschrieben hatte, nahm er diese Aussage jetzt etwas zurück: «Das ist nicht das Problem», sagte er. Vielmehr stehe er vor der Aufgabe, «dass die Umstellung des Studiengangs erst nach einigen Jahren zu einem deutlichen Rückgang der Studierendenzahl führt. In dieser Übergangszeit haben wir bei reduzierten Personalmitteln weiterhin eine grosse Belastung», brachte er das Thema auf den Punkt.

Neben Sparmassnahmen ist für Roger Blum auch das Thema mehr Einnahmen pendent. «Wir haben bereits unseren Förderverein, der uns stark unterstützt», hob er hervor. «Wir haben auch bereits einige Sponsoren, die immer wieder Lehraufträge finanzieren. Sie stammen alle aus dem Medienbereich. Diesen Kreis möchte ich erweitern.»

Längerfristig sieht es aber im Moment eher danach aus, als ob die Universität Fribourg den Medienbereich fördern wolle, wogegen die Universitätsleitung in Bern den umgekehrten Weg einschlägt. Medienprofessor Blum versucht deshalb, zusammen mit Fribourg zu retten, was noch zu retten ist: «Falls der Ausbau in Fribourg weiter geht, ist dort ein eigener Masterstudiengang des Fachs geplant, an dem sich das Institut in Bern mit einem Modul beteiligen will», sagte er zum Klein Report.
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Das IKMB vor dem Aus?

Die Nachricht traf mich als Ehemaligen des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern (IKMB) und Mitglied des Fördervereins doch etwas persönlich. Steht das Institut vor dem Aus? Der Grund für diese Situation: Die Universitätsleitung hat den Ausbau des Instituts von Professor Roger Blum verweigert, was dieser als «Marginalisierung» kritisierte. Zu recht, in meinen Augen. Immerhin geht es um über 700 Studierende. «Wenn wir nicht zusätzliche Mittel erhalten, können wir die Mitarbeitenden nur bis zum 1. August beschäftigen», schlug Blum im IKBM-Jahresbericht Alarm, der letzte Woche erschienen ist. Weiter schrieb er: «Das motiviert nicht, sondern drückt auf die Stimmung. Das macht die Betreuung der nach wie vor über 700 Studierenden schwierig. Und das gibt keinerlei Erwartungssicherheit, die nötig wäre, um längerfristige Projekte anzupacken.»

Gut, wie ich Roger Blum kenne, wird er noch das eine oder andere As im Ärmel haben. Aber ob es auch dieses Mal wieder reicht, um die Kurve zu kriegen? Ich hoffe es. Die stiefmütterliche Behandlung durch die Unileitung ist ja nicht neu.
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Klaus fabuliert

Klaus J. Stöhlker - auch er muss nicht mehr explizit vorgestellt werden -, umtriebiger PR-Berater aus Zürich und ehemaliger Hans-Dampf-in-allen-Gassen, gehört auch zu den Bloggern. Als solcher wollte er es sich nicht nehmen lassen, die klaren Worte des Frank B. zu kommentieren:
«Du bist ein romantischer Werbekrieger aus der Zeit vor dem Maschinengewehr, als die Soldaten noch bunte Röcke trugen. Heute leben wir in der “Zeit der Maschinengewehre”, wo individuelle Leidenschaft, mag sie noch so schön sein, den Tod bringt oder den Untergang der Firma. Du bist ein Romantiker, ich habe es immer schon geahnt, lieber Frank.»
Schütze Klaus, als umtriebiger Berater, der «an jeder Hundsverlochete» auftaucht (Kurt W. Zimmermann im NZZ Folio), solltest Du doch wissen, dass Leidenschaft dazugehört?
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Frank spricht Klartext

Frank Baumann, der zumindest in der Schweiz wohl nicht mehr explizit vorgestellt werden muss, redete in einem Interview mit der Zeitschrift TV-Star einmal mehr Klartext:
«Ich mache weniger Werbung. Heute werden sie [die Werbeagenturen, d. Verf.] von geschliffenen HSG-Klugscheissern geleitet, die aufgrund von Marktforschungsanalysen stromlinienförmige Wischiwaschi-Werbekampagnen verlangen.»
Dem bleibt nicht mehr viel beizufügen... Ach ja: «Prominente geniessen in Deutschland unter den Verbrauchern wenig Vertrauen als Werbeträger, wie eine aktuelle Studie von Reader's Digest zeigt. Obwohl immer mehr Unternehmen bekannte Schauspieler, Fernseh-Stars oder Sportler zu Werbezwecken einsetzen, gehen Konsumenten eher selten den Empfehlungen der Promis nach.» (via » persoenlich.com) Hinter diese Studie muss man allerdings in meinen Augen - ich kenne sie etwas detaillierter - ein Fragezeichen setzen. Das Fragebogendesign der Fragen nach den Vertrauenskriterien ist, in den Worten Baumanns, etwas sehr «wischiwaschi».
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«Medien werden zu Fast-Food» - Internet stellt die alte Elite vor neue Herausforderungen

Der nicht unbestrittene Medien-Mogul Rupert Murdoch skizzierte jüngst anlässlich seines 75. Geburtstags das Ende der Medien-Riesen, da durch das Internet die mediale Macht in die Hände der Nutzer gelegt werde. Er glaubt an ein «zweites Zeitalter der Entdeckungen», denn die Technologie würde sich rasend schnell entwickeln: «Die Technologie wird uns auf eine Reise mitnehmen, die nur von unserer Kreativität, unserem Vertrauen und Mut begrenzt wird», erklärte der Jubilar vor Vertretern der Medienindustrie, Familie und Freunden in London.

Mit einem Blick auf die digitale Zukunft prophezeite Murdoch, dass die «Medien zu Fast-Food werden», denn mit Handys und ähnlichen mobilen Lösungen können Konsumenten orts- und zeitunabhängig Nachrichten sehen oder in Online-Shops einkaufen. «Eine neue Kosumenten-Generation ist herangewachsen, die Medieninhalte abruft, wann, wo und wie sie will», erklärte Murdoch.

Enthusiastisch äusserte sich der News Corp.-Vorstand über das «goldene Informationszeitalter», das einen grossen Schatz an Wissen birgt. Dennoch forderte er die Medien-Imperien des 20. Jahrhunderts auf, sich an die neuen Herausforderungen anzupassen. Obwohl Murdoch glaubt, dass traditionelle Zeitungen nicht untergehen werden, sieht er deren Koexistenz mit anderen Kanälen, mit denen das Publikum erreicht wird. «Grossartiger Journalismus wird immer Leser anziehen», betonte er und erklärte, dass Texte, Bilder und Grafiken besonders ansprechend gestaltet werden müssen. «Sie müssen das Gehirn füttern und das Herz bewegen», liess er verlauten. Dementsprechend hat die News Corp. jetzt nahezu eine Mrd. Dollar in Internetprojekte investiert (via » pressetext.ch).

Nachtrag vom 19.03.: Die News Corp. hat im letzten Jahr für 580 Mio. US-Dollar auch die Online-Community MySpace.com gekauft. Diese Community soll nun offenbar mit dem Murdoch'schen Boulevardblatt «Sun» verschmolzen werden. Vielleicht tut sich da ein neues Experiment der Verbindung von Print- und Online-Medien auf? Wir werden sehen.
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Rudi Carrel macht Internet-TV

In Buxtehude (Niedersachsen) existiert neu ein kleiner Fernsehsender, der nur über Internet zu empfangen ist. Intendant ist der wohl bekannteste Niederländer in Deutschland: Rudi Carrell.

Der Entertainer macht nun also Fernsehen im Internet: Der Showmaster ist Intendant des neuen Senders «BuxTeVau» in Niedersachsen. «Der Sender ist eine Idee meiner Tochter Annemieke, und sie hat mich einfach zum Intendanten verdonnert», sagte Carrell, der in Syke bei Bremen lebt, der Bild am Sonntag.

Das Internetfernsehen will vor allem aus dem Gebiet Buxtehude berichten. Carrells Tochter sagte dem Blatt: «Wir sind noch in der Testphase, gehen bald richtig auf Sendung. Rudi berät uns, und ich hätte nichts dagegen, wenn er mal vor der Kamera auftritt.» (Quelle: netzeitung.de)

Ähnliche Projekte entstehen derzeit überall. In der Schweiz ging z.B. «swissregioTV» kürzlich auf Sendung. Derzeit wird aus der Ostschweiz und Zürich berichtet. Weitere Regionen sollen folgen.
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Altmeister des PR bloggt

Harold Burson, der heute 85-jährige Mitbegründer der «legendären» Agentur Burson-Marsteller gehört nun auch zur Gemeinde der Blogger.

In diesem Corporate Blog gibt er einen Einblick in sein Innenleben und zeigt, dass auch alte Hasen bloggen können. Schliesslich ist es überhaupt nicht schwer, ein Blog zu betreiben.
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